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Bekehrung – was ist das eigentlich?

  • Veröffentlicht am 6 September 2013

Du bist auf einem Weg, der ins Verderben führt. Du bemerkst dies und willst umkehren, da du das Gute möchtest. Dafür braucht es eine Entscheidung mit Tatkraft.

Wenn du dich bekehrst, dann wendest du dich von etwas ab (dem Bösen) und zu etwas anderem hin (dem Guten). Das geht deutlich aus der Apostelgeschichte, Kapitel 2, Vers 38 hervor: „Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“

Was hast du denn falsch gemacht? Warum benötigst du Vergebung der Sünden? Du bist vielleicht mit Geld unehrlich gewesen. Das nagt an dir und beschäftigt deine Gedanken, vor allem wenn du der Person begegnest, die du benachteiligt hast. Was ist zu tun, um das wieder gut zu machen?

Vielleicht hast du bemerkt, dass dein Verhalten deinen Mitmenschen gegenüber nicht in Ordnung ist. Vielleicht hast du etwas Schlechtes gesagt oder getan, sodass andere das Vertrauen zu dir verloren haben. Das wirkt verletzend.

Doch was kannst du jetzt tun?

Du kannst dich bekehren, dich umdrehen und in die genau entgegengesetzte Richtung gehen. Du wirst auch die Last der Sünde los, die dich bis dahin bedrückt hat, da Jesus für unsere Sünden gestorben ist. Nach einer ordentlichen Bekehrung hat Satan – der Ankläger – kein Anklagerecht mehr gegen dich.

„Seht zu, bringt rechtschaffene Frucht der Buße!“ Matthäus 3,8. Bleiben diese Früchte aus, dann solltest du dich fragen, ob du dich tatsächlich bekehrt hast, denn zu einer Bekehrung gehört:

  • Die Dinge, die du verkehrt gemacht hast, wieder in Ordnung zu bringen, z.B. wo du andere Menschen benachteiligt hast, usw.
  • Gott um Vergebung der Sünden bitten und wo du anderen Menschen Unrecht getan hast, auch sie um Vergebung bitten

Dadurch bekommst du einen wirklichen Wendepunkt in deinem Leben. Die Menschen bekommen wieder Vertrauen und du brauchst keine Furcht mehr vor dem Ankläger zu haben. Zwar ist Satan wie ein krähender Hahn, der versucht, dich an deine Schuld zu erinnern, doch nach einer gründlichen Bekehrung hat er kein Anklagerecht mehr gegen dich.

Ist es schwer, sich zu bekehren? Ja, das kann schwierig sein, doch es gibt jemanden, der dir helfen will. Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Matthäus 11,28. Denke einmal über diese Worte nach und bedenke auch, was Jesus damit eigentlich sagen will: Bekehre dich zu mir und komme zu einem herrlichen Leben, in welchem du durch und durch glücklich wirst.


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