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Die Jungfrau Maria

  • Veröffentlicht am 19 April 2014

Maria – die von Gott begnadete Jungfrau

Die Jungfrau Maria ist die Mutter von Jesus, dem Sohn Gottes. Sie heiratet Josef, den Zimmermann aus Nazareth. Sie bekommen zusammen noch mehrere Söhne und Töchter, von denen einige in der Bibel namhaft erwähnt werden. In den verschiedenen Konfessionen des Christentums wird Maria unterschiedlich verehrt.

Die Jungfrau Maria – Mutter Jesu

Maria wird von Gott dazu auserwählt, seinen Sohn Jesus zur Welt zu bringen. Der Engel Gabriel erscheint der Jungfrau Maria, die mit Josef aus Nazareth verlobt ist, und teilt ihr mit, dass sie vom Heiligen Geist schwanger werden wird. Die Geschichte steht im ersten Kapitel vom Lukas-Evangelium. Der Engel prophezeit Maria den Werdegang ihres Kindes.

Maria prophezeit über sich selbst

Maria ist eine gläubige und gehorsame Frau. Sie zweifelt nicht an dem, was der Engel sagt, sondern antwortet: „Mir geschehe, wie du gesagt hast“ (Lukas 1,38). Elisabeth, eine Verwandte von Maria, ist ebenfalls auf die Prophezeiung eines Engels hin schwanger geworden. Ihr Kind, Johannes, wird Jesus den Weg bereiten und ihn später taufen. Als Maria sie besucht ruft Elisabeth laut aus: „Selig bist du, die du geglaubt hast!“ (Lukas 1,45). Anschließend prophezeit Maria über sich selbst: „Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Kindeskinder. Denn er hat große Dinge an mir getan [].“ (Lk. 1, 48-49). Bis heute wird Maria dafür geehrt, dass sie dem Sohn Gottes das Leben schenkte.

„Ein Schwert wird durch deine Seele gehen, Maria“

Als Maria und Josef mit Jesus in den Tempel gehen, wird dieser von Simeon gesegnet. Simeon sagt zu Maria, dass „auch durch deine Seele das Schwert gehen wird“. (Lukas 2,35). Maria muss lernen ihren Sohn Jesus loszulassen. Als Maria und Josef zum jährlichen Passafest nach Jerusalem gehen, begibt sich der zwölfjährige Jesus zu den Pharisäern und Schriftgelehrten in den Tempel, anstatt bei seinen Eltern zu bleiben. Seine Antwort auf die Frage der suchenden Mutter lautet: „Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?“ (Lukas 2,49).

Später wird Maria Zeugin von der Kreuzigung ihres eigenen Sohnes. Nicht zuletzt dabei geht ein Schwert durch die Seele von Maria.


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