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Glaube – was ist das eigentlich?

  • Veröffentlicht am 16 September 2013

Der Verfasser des Briefes an die Hebräer sagt, dass der Glaube die feste Zuversicht (andere Übersetzung: Sicherheit) der Dinge ist, auf die man hofft und ein Nichtzweifeln (der Beweis) an dem, was man nicht sieht (Hebräer 11, Vers 1). In Vers 6 steht, dass wer zu Gott kommt glauben muss, dass es ihn gibt und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Viele Menschen wollen „erst sehen und dann glauben“. Das sagte der (ungläubige) Jünger Thomas auch als berichtet wurde, Jesus sei auferstanden. Doch was sagt die Bibel dazu? „Und prüfet mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“ Maleachi 3, Vers 10. „Selig sind, die nicht gesehen und doch glauben.“ Johannes 20, Vers 29. „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Markus 9, Vers 23. Das sind ziemlich herausfordernde Worte und die Frage ist: Wagst du es, die Herausforderung anzunehmen?

Glaube an Vergebung – ein Fundament im Leben

Jeder Mensch, der mit Gottes Hilfe etwas in seinem Leben verändern möchte, braucht einen lebendigen Glauben an Gott. Dieser lebendige Glaube ist das Fundament im Leben, auf dem gebaut werden kann. Baustart ist der Glaube an die Vergebung der Sünden.

Doch das ist nur der erste Schritt um ein Bauwerk zu errichten, welches ein herrliches Überwinderleben in Jesus Christus ist. Die Verheißung ist, dass wir mit Gottes Fülle an Weisheit, Güte und Barmherzigkeit erfüllt werden sollen. Dadurch kommen wir zu einem herrlichen Leben! Was für ein Ziel und was für eine Herausforderung! Zu Beginn kann man dies noch nicht sehen und muss deshalb glauben, dass es wahr wird. Man muss sozusagen in die Tiefe springen, in dem Vertrauen, dass Gott einen führt. Das tut er, ist meine Erfahrung.

Glaube und Gottes Wort

Du fragst dich vielleicht, warum dir die Worte der Bibel so wenig sagen!? Du erlebst eigentlich keine Entwicklung im Leben, obwohl du Christ bist!? Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt hierüber, dass das Wort der Predigt einem nichts nützt, wenn es nicht mit Glauben verschmilzt.

Der Glaube macht aller Diskussion, allem Zweifel und allen sorgenden Gedanken ein Ende. Die Pforte des Glaubens führt zu unbegrenzten Möglichkeiten.

Für viele Menschen ist unvorstellbar, wenn sie nicht selbst alles unter Kontrolle haben. Sie haben für alles ihre eigenen Pläne und Gedanken: für ihre Zukunft, ihre Ausbildung, ihre Arbeit, ihr Geld, ihre Ehe und ihre Verwandtschaft. Wie kann man dann sicher sein, dass es Gott gibt und dass er einem gibt was man nötig hat, wenn man seinen Willen tut? Doch wie kann man glauben, dass Gott alles zum Besten lenkt, wenn man selbst die Zügel in der Hand behält?

Der Glaube erfordert Tatkraft und verlangt Entscheidungen. Man muss wählen zu glauben und sich in ein ganzherziges Leben mit Gott stürzen, im Vertrauen, dass Gott dann für einen sorgt. Hast du dies schon einmal ausprobiert? Traust du dich die Glaubensherausforderung anzunehmen?

Das Leben wird richtig interessant und spannend, wenn Gott die Zügel haben darf! Im Glauben überlässt man alles Gott, um seinen Willen zu tun. Im Glauben überlässt man seine Zukunftspläne und Probleme dem, der für einen sorgt. Dass gibt dem Leben himmlische Ruhe, Frieden und Freude. Dann erlebt man auch, dass alles möglich ist!


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