» Begriffe und ihre Bedeutung

Was ist die Bibel?

  • Veröffentlicht am 13 März 2014

Die Bibel ist das meistgedruckte Buch – aber im Verhältnis dazu wohl eines der am wenigsten gelesenen Bücher.

Lies in diesem Abschnitt, was die Bibel ist, was in der Bibel geschrieben steht und warum es sich lohnt, selbst in der Bibel zu lesen.

Die Bibel – das am weitesten verbreitete Buch der Welt

Die Bibel ist das meistgedruckte und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Es existieren Gesamtübersetzungen in 451 Sprachen und Teilübersetzungen in weiteren 2479 Sprachen (Quelle: Deutsche Bibelgesellschaft). Dadurch wurden die Weisheit der Bibel und der christliche Glaube sehr vielen Menschen nahegebracht. Doch welchen Nutzen hat man, wenn man die Bibel im Schrank stehen hat, aber nicht darin liest? Dann versteht man den wahren Wert der Bibel und die daraus resultierenden Möglichkeiten für das eigene Leben nicht.

Die Bibel – das Wort Gottes

Paulus lobt die Thessalonicher, dass sie das Wort der Predigt als Gottes Wort und nicht als Menschenwort angenommen haben (1. Thess. 2,13), und sagt anschließend: „[] welches auch wirkt in euch, die ihr glaubet.“ Die Worte der Bibel bewirken ein neues Leben, ein Leben in Gerechtigkeit und Freude, ein Leben, in dem man die Sünde (Galater 5,19-21), die die Gemeinschaft zerstört, überwindet. Setzt man die Worte der Bibel im eigenen Leben um, dann bekommt man ein Leben, das man mit Recht als „Leben“ bezeichnen kann.

Die Lehre der Bibel

In der Bibel sagt Jesus (Johannes 7,17), dass jemand, der Gottes Willen tun will, merken wird, ob seine Lehre von ihm selbst oder von Gott ist. Leider gibt es so wenige Menschen, die wirklich Gottes Willen tun wollen. Deshalb bleibt die Bibel für sie ein verschlossenes Buch. Man betet vielleicht um Gottes Rat und Hilfe und liest anschließend in der Bibel. Aber wenn man eine Antwort bekommt, so handelt man wie mit einem menschlichen Rat. Je nach Belieben nimmt man ihn an oder verwirft ihn.

Will man jedoch Gottes Willen tun, so findet man in der Bibel dafür eine Anleitung – Bedingungen, Hilfe und Verheißungen. Wenn man dann Gottes Willen im eigenen Leben tut, erlebt man den ungeahnten Segen und Reichtum der daraus resultiert. Lebt man sein Leben nach der Bibel in Gerechtigkeit, Wahrheit, Fleiß, Liebe und in den Tugenden, die in Galater 5,22 aufgezählt werden, wird man unbeschreiblich glücklich und zufrieden, unabhängig von den äußeren Umständen.

Jesus und die Bibel

Jesus ist nicht der Verfasser des Neuen Testamentes der Bibel, aber sein Leben und seine Worte stehen im zweiten Teil der Bibel im Mittelpunkt. Jesus kannte sich im ersten Teil der Bibel, im Alten Testament, sehr gut aus. Er verstand sehr früh in seinem Leben, dass in der Bibel (im Alten Testament) von ihm geschrieben wurde (siehe Hebräer 10,5-9). Deshalb sagte er wiederholt „auf das die Schrift erfüllt würde“ (Johannes 19,28). Auch benutzte er die Worte der Bibel als Waffe, als er in Versuchung kam (Lukas 4,1-13). Jesus hatte durch die Worte der Bibel und durch sein tägliches Leben mit Gott eine sehr klare Sicht bekommen. Der Teufel konnte ihn auch dann nicht verführen, als er  die Worte der Bibel in einem falschen Verständnis gebrauchte.

Die Verheißungen der Bibel

Die Bibel berichtet viel über zukünftige Dinge. Das wohl deutlichste Zeichen, dass die Bibel von Gott ist, sind die Verheißungen, die Gott dem Volk Israel vor vielen hundert Jahren gegeben hat. In welchem Geschichtsbuch und von welchem Volk wird – so wie in der Bibel – neben den bereits geschehenen Dingen auch über das berichtet, was weit in der Zukunft geschehen wird?

Im Jahr 70 nach Christus wird Jerusalem von den Römern unter ihrem Führer Titus erobert. Dabei werden viele Juden getötet, die übrigen vertrieben und in alle Himmelsrichtungen als Sklaven verkauft. Gott will sie aber aus den Heiden herausholen und aus allen Landen versammeln und sie wieder in ihr eigenes Land bringen (Hesekiel 36,24+28). Im 20. Jahrhundert werden diese Worte der Bibel Realität. Die Juden kommen zurück nach Israel, wie Tauben zu ihren Schlägen (Jesaja 60, 8+9), das wüste Land blüht wieder auf (Hesekiel 36, 34+35) und keiner Waffe gelingt es in den vielen Kriegen, Israel zu zerstören, trotz der großen Überlegenheit der Feinde (Jesaja 54,17). In Amos 9,15 sagt Gott: „Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.“ Diese Verheißung werden wir auch erleben.

Viele weitere Verheißungen stehen in der Bibel – nicht nur über Israel, sondern auch über die Zukunft der Welt und für das persönliche Leben. Deshalb sagt Gott in der Bibel: „Fraget mich um das Zukünftige [].“ Jesaja 45,11.


Weitere Artikel zum Thema: