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Was ist der Himmel?

  • Veröffentlicht am 24 März 2014

Lies hier einen interessanten Artikel darüber, was der Himmel ist.

Der Himmel in der Schöpfung

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ 1. Mose 1,1. Gott hat alles erschaffen und ist damit die höchste Autorität im Universum. Auch der Psalmist betet: „Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat“. Psalm 121,2.

Mose sagte zum Volk Israel: „So sollst du nun heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der Herr Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und keiner.“ 5. Mose 4,39. Und in Kapitel 10,14: „Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, das ist des Herrn, deines Gottes.“. Zum Propheten  Jesaia sagt Gott selbst: „Der Himmel ist mein Thron und die Erde meine Fußbank…“. Jesaja 66,1.

Jesus will, dass seine Jünger in den Himmel kommen

Jesus bekam alle Macht auf der Erde. „Alles ist mir übergeben von meinem Vater; …“ Matthäus 11,27. Gleichzeitig hat Jesus sich ganz seinem Vater unterstellt: „Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ Johannes 6,38. Jesu Wunsch war, dass seine Jünger mit ihm in den Himmel kommen. In Kapitel 14,2-3 sagt er: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn‘s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.“

Der Weg zum Himmel

Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Ihr sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ Matthäus 5,48. Deshalb lehrte Jesus sie beten: „Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ Kapitel 6,9-10 und in Vers 13: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“

Aber Jesus sagt auch: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ Matthäus 7,21. So zu leben dass Gottes Wille geschieht, wie er im Himmel geschieht, bedeutet ein Leben zu leben, das in den Himmel hineinpasst, ein Leben in „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.“ Galater 5,22.

Bekehrt man sich von allem Egoismus zum Willen Gottes, dann „wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ Lukas 15,10. Jesus hat „den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.“ Kolosser 2,14, damit wir „in einem neuen Leben wandeln“ können (Römer 6,4). Davon schreibt Paulus auch in Kolosser 3,2: „Trachtet nach dem was droben (im Himmel) ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“

Verbindung mit dem Himmel

Wenn man auf Gottes Stimme hört, dann bekommt man Verbindung mit dem Himmel. „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich (Jesus) mitten unter ihnen.“ Matthäus 18,20. Dann ist also der Himmel auf der Erde oder anders ausgedrückt sind solche Menschen bereits auf der Erde im Himmel, wie Paulus in Philipper 3,20 schreibt: „Unser Wandel ist im Himmel.“

Die Zukunft – ein neuer Himmel

Johannes schreibt in seiner Offenbarung (21,1-3): „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. [] Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“

Wenn man das Böse mit Gutem überwindet, dann kann man sich sicher sein, dass „wenn unser irdisches Haus (unser Körper), diese Hütte, abgebrochen wird (stirbt), so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist, im Himmel.“ 2. Kor. 5,1.


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