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Wer ist Gott?

  • Veröffentlicht am 2 April 2013

Ein Mensch kann unmöglich ein vollkommenes Bild davon zeichnen, wer Gott ist – denn „niemand hat Gott jemals gesehen“ (1. Johannes 4,12). Jedoch enthält die Bibel viele Stellen über Gott, den Vater aller und Jesu Vater sowie über Gottes Güte und seine Gerechtigkeit, durch die wir besser verstehen können, wer Gott ist. Der Glaube an die Worte der Bibel – Glauben an Gott und seine Allmacht – gibt einem Menschen Sicherheit und Kraft. Nachfolgend eine Auswahl an Versen der Bibel, die Antwort auf die Frage geben, wer Gott ist.

Gott ist der Vater von allen Menschen, Jesus und den Geistern

„[…] der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden […]“, schreibt Paulus in Epheser 3,15 und Jesus selbst sagt in Matthäus 11,25: „[…] Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.“ Matthäus 11,25.

In Hebr. 12,9 können wir lesen: „Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen; sollten wir uns da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben?“. Maleachi fragt im gleichnamigen Buch der Bibel Kapitel 2, Vers 10: „Haben wir nicht alle „einen“ Vater? Hat uns nicht „ein“ Gott geschaffen?“.

Gott ist der Schöpfer

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. […] Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“ 1. Mose 1,1-3. „So spricht der HERR, der Heilige Israels und sein Schöpfer: […] Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben […].“ Jesaja 45,11-12

Jesaja schreibt es in Kapitel 40, Vers 28 so: „Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich.“ und in Kapitel 43,1: „Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“

Gott ist Güte, Gott ist Liebe

„Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehrt euch zu dem HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe“, sagt Joel in Kapitel 2, Vers 13.

Jesaja vergleicht Gottes Güte mit der Liebe einer Mutter: „Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen. Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir.“ Kapitel 49,15-16.

Gott ist ewig und allmächtig

„Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit“, singt Mose in Psalm 90,2 und in 5. Mose 33,27 lautet es so: „Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen. […]“

Paulus drückt es in 1. Tim. 1,17 so aus: „Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.“ und in Römer 16,25-27 schreibt er:

„Dem aber, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, durch die das Geheimnis offenbart ist, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war, nun aber offenbart und kundgemacht ist durch die Schriften der Propheten nach dem Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden: dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.“

Gott ist Geist

„Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ So sagt Jesus es selbst in der Bibel (Johannes 4,24) zu einer Samariterin, nachdem er ihr zuvor eine ungewöhnliche Frage gestellt hatte. Ein Gebet zu Gott macht also anders keinen Sinn (siehe auch Matthäus 6,7 zum Thema Gebet).

Gott in Geist und Wahrheit anzubeten ist also keine „äußere Form“, sondern eine geistliche Arbeit – ein innerer Dienst vor Gottes Angesicht.

Gott ist gerecht und unveränderlich

„Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.“, schreibt Jakobus in Kapitel 1, Vers 17 und Paulus schreibt es im 2. Brief an Timotheus so: „[…] sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“

Gott ist treu und gerecht – sind wir untreu, dann ist er ebenso treu uns zu verfluchen, wie er vorher treu war, uns zu segnen (5. Mose 11,26ff); siehe auch 2. Tim. 2,13: „Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“

Lies hier den Beitrag Gibt es Gott?

Sieh hier einen Film von einer Teenagerin, die sich Gedanken gemacht hat, was ist, wenn es Gott doch nicht geben sollte?


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